meine erste Aussenlandung…

Schon die erste gute Wetterlage dieses Jahres Ende April erlaubte mir ja schon einen Flug Richtung schweizer Grenze – und zwar nach Galtür. Schon eine Woche später kam eine thermisch super ausgeprägte Frühjahrswetterlage zurück mit leichtem Hang zum Südwind.

So früh wie an diesem Samstag bin ich noch nie gestartet, ich war schon ein bisschen spät am Flugplatz und war grade am ausräumen der Libelle wie schon die ersten Wolken an unserem Hausbart in die Höhe schossen. Schnell die Libelle noch angefüllt und ausgerüstet und schon stand ich am Start – Startzeit 9:58 loc. – so früh wie noch nie. Auf unserem Hausbart gings dann schon mit 1,5m integriert weg, leider war die Basis noch sehr bescheiden mit 1850m über Platz gings dann schon los Richtung Westen. Meiner neuen Route folgend ging der weitere Flug dann richtig flott an Gumpeneck, Hochwildstelle und Flachau vorbei Richtung Hochgründeck. Dort traf ich dann gleich 2 Segelflieger Robert Zinnecker, seinesgleichen alter Glasflügel-Fan mit seiner ASH26E und einem Kollegen mit einer DG 800, mit denen ich dann bis ins Inntal ganz gut mitfliegen konnte. Danke nochmal für die Tips an die beiden. Ab der Inntalquerung haben sich dann aber unsere Linien getrennt, ich habe mich für die Linie direkt durchs Karwendel entschlossen. Dort auch im Isartal die erste Thermik über 4m integriert und sie sollte nicht die einzige bleiben an diesem Tag.

Es ging dann recht problemlos und flott Richtung Mieminger, Heiterwand und Parseierspitze wobei ich bei den Miemingern auch entschlossen habe Richtung Arlberg weiterzufliegen. Ich kannte die Strecke schon von einer Woche vorher und die Entwicklung sah auch richtig gut aus. Um 13:45 hab ich dann St. Anton überflogen – noch 15min früher wie eine Woche davor. Weiter in die Schweiz gings dann relativ einfach, nur der zunehmende Südwind ließ die Basis um ca. 500m absinken.

Und so hab ich dann um 14:45 bei Chur umgedreht und mich langsam wieder Richtung Heimat getastet. So weit von zuhause war ich noch nie weg, das LX zeigte 353km bis nach Hause an. Der Druck der nach dem Umdrehen von einem abfällt ist enorm und so hab ich mich dann langsam wieder Richtung Heimat begeben. Gleich nach der Wende ein kleiner Durchhänger am Sulzfluh, ich wollte einfach nicht zu tief zurück ins Montafon fliegen. Dort zurück kam ich dann gleich am Wasenspitz recht gut weg und der Flug Richtung Heimat ging dann relativ einfach am Arlberg vorbei, hinter der Parseierspitze vorbei und eigentlich die genaue Route wieder retour nach Hause.

Am Achensee, wo ich vorige Woche noch sehr tief war hab ich dann nochmal sehr hoch aufgekurbelt und schon gings übers Inntal. Dort hab ich dann mit Herbert Ziegerhofer gequert und bin Richtung Westendorf abgeflogen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich die komplette Überentwicklung ab Zell am See schon gesehen und ein Heimkommen war immer weniger wahrscheinlich. In Zell am See hab ich nochmal auf 3000m über Platz aufgekurbelt, was normalerweise für einen Heimflug reicht. Leider gabs zu diesem Zeitpunkt schon ca. 25kmh Westwind und beim Weiterflug Richtung Heimat hab ich dann nichts mehr erwischt.

So hab ich dann auch in Aich-Assach meine erste Aussenlandung hingelegt. Alles ging gut, im Endanflug hab ich noch ein bissi slippen müssen, die Landung selber war ein bisschen holprig, da die Wiese alles andere als eben war. Aber ich bin ja den Golfplatzrasen aus Aigen gewohnt. Alles in allem ein super Flug, ich hab schon zu meinem 750km ZR Wendpunkt Piz Beverin hinübergesehen, beim nächsten guten Wetter wird angemeldet!

 

Hier noch der Link zum Flug.

 

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Der Wendepunkt in Chur im Vergleich zum Wendepunkt von letzter Woche.

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Am Freitag mit dem Blanik unterwegs

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Freitag war sicher der bessere Tag

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Samstag im Karwendel beim Flug Richtung Westen

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Die Optik Richtung Westen am Samstag

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Meine erste Aussenlandung. War ein bisschen holprig…

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Die Libelle schon zum Abrüsten bereit

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Hier sieht man schon die tote Luft

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Papa und Mama haben mich dann abgeholt.

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Am nächsten Tag dann Aufrüsten statt fliegen

 

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